Dockgrubenvertiefung und -dalbenneubau
Wasserseitige Ansicht des Dockneubaus
Bauherr
Flender Werft AG, Lübeck
Ursprung
180 m lange Dockgrube
Neubau
219 m langes, 45m breites Trockendock
Baubeschreibung
Um ein unterdimensioniertes Trockendock (FW-Dock I) durch einen 219m langen und 45m breiten Trockendock-Neubau zu ersetzen, musste die vorhandene Dockgrube entsprechend erweitert werden.
Für die Dockdalben wurden ca. 90 to Stahlprofile verarbeitet und in Einzellängen bis zu 29,0 m mit der Schwimmramme eingerammt.
Zudem musste die notwendige Tauchtiefe durch Ausbaggerungen hergestellt werden, wobei die Entsorgung des Baggerguts durch dessen Kontaminierung durch Industrie-Altlasten einen besonderen Aufwand bedeutete.
Insgesamt wurden ca. 15.000 m³ Flussgrund ausgebaggert, vorbehandelt, zwischengelagert und deponiert.
Genehmigungsverfahren
Für das umfangreiche Antrags- und Genehmigungsverfahren bei Ministerien, Landes- und Stadtbehörden waren neben detaillierten statischen Berechnungen insbesondere Ergebnisse von chemischen und geologischen Untersuchungen, satellitengestützen Peilungen und Nachweise der vorschriftsmäßigen Verklappung des Baggergutes zu erbringen. Hierzu zählte unter anderem:
- Staatliches Umweltamt Itzehoe
(Genehmigungsantrag gem. §31 WHG):
Baggergutuntersuchung und -berurteilung, Bestandsplan mit Höhen und Peiltiefen, Landschaftspflegerischer Begleitplan - Staatliches Umweltamt Kiel
(Erlaubnisantrag zur Baggergutverklappung gem. §§2-5, 7, 7a und 9, 10, 12 LWG):
Lageplan Verbringungsstelle, Auswirkungsprognosen - Schleswig-Holsteinisches Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten
(Genehmigungsantrag gem. §7a in Verbind. mit §§11, 13 Abs. 2 LNatschG):
Baggergutuntersuchung, Verwertungsrecherche - Untere Naturschutzbehörde Lübeck
(Genehmigungsantrag gem. §§7a, 11, 13 LNatschG):
Bestandsplan, Schnitt mit Baggertiefen, Gewässerökologische Beurteilung)
Planungs-, Bau und Abnahmezeit
1 Jahr

